Plan- und Vorgabezeiten für Kalkulation und Kapazitätsplanung
In vielen Betrieben stammen die Zeitwerte in ERP- und Kalkulationssystemen aus früheren Jahren, wurden geschätzt oder lassen sich heute nicht mehr nachvollziehen. Häufig sind Rüst- und Stückzeiten vermischt, Produktvarianten und Einflussgrößen fehlen, und Planung und Nachkalkulation widersprechen sich. Ich prüfe vorhandene Zeiten und ermittle sie – wo nötig – methodisch neu.
Zeitwerte sind veraltet, geschätzt oder nicht nachvollziehbar.
Rüst- und Stückzeiten sind vermischt erfasst.
Produktvarianten und Einflussgrößen fehlen in den Daten.
Planung und Nachkalkulation liefern widersprüchliche Ergebnisse.
Direkt mit Andreas Oschatz · vertraulich · Rückmeldung innerhalb eines Werktags
Fragen, die sich das Management stellt
Stimmen unsere vorhandenen Zeitwerte überhaupt noch?
Welche Zeiten gehören in Kalkulation und ERP?
Wie trennen wir Rüst- und Stückzeit sauber?
Wie berücksichtigen wir Produktvarianten und Einflussgrößen?
Wie pflegen wir unsere Zeitdaten dauerhaft?
Der Untersuchungsumfang im Überblick
Vorhandene Zeiten auf Aktualität und Plausibilität ermitteln und prüfen
Ist-, Normal-, Vorgabe- und Planzeit klar unterscheiden
Zeitaufnahmen und Ablaufanalyse an den Arbeitsplätzen
Rüst- und Stückzeiten getrennt erfassen
Produktvarianten und Einflussgrößen berücksichtigen
ERP-Daten sichten und einordnen
Pilotbereich für die Erhebung festlegen
Logik für Pflege und Aktualisierung entwickeln
Was am Ende vorliegt
Vorhandene Zeitwerte sind auf Aktualität und Plausibilität geprüft.
Plan- und Vorgabezeiten sind nachvollziehbar hergeleitet und dokumentiert.
Ein strukturierter Planzeitkatalog aus wiederverwendbaren Zeitbausteinen.
Rüst- und Stückzeiten sind sauber voneinander abgegrenzt.
Eine nachvollziehbare Logik für Produktvarianten und Einflussgrößen.
Empfehlungen zur Datenpflege und zur Übernahme in Ihr ERP-System.
Eine geordnete Liste der wichtigsten Korrekturen nach Dringlichkeit.
Entscheidungen, die Sie damit treffen
Angebote und Nachkalkulation korrigieren
Kapazitätsplanung und Terminplanung absichern
Personalbedarf ableiten
Leistungsgrundlagen nachvollziehbar gestalten
Produktvarianten wirtschaftlich bewerten
Der Projektablauf
- 01Ausgangslage und Daten
Gemeinsame Sichtung der vorhandenen Zeitdaten und der Ziele.
- 02Pilotbereich
Auswahl eines überschaubaren Arbeitsbereichs für den Start.
- 03Erhebung und Auswertung
Zeitaufnahmen, Ablaufanalyse und Auswertung vor Ort.
- 04Zeitbausteine und Katalog
Aufbau der Zeitbausteine und des Planzeitkatalogs.
- 05Ergebnisbesprechung und ERP-Übernahme
Besprechung der Ergebnisse und Vorbereitung der Übernahme ins ERP.
- 06Rollout und Begleitung
Bei Bedarf Ausweitung auf weitere Bereiche und Begleitung der Umsetzung.
Für wen die Ermittlung sinnvoll ist
Praxisbezug: Serienfertigung
Wie Ablauf- und Zeitstudien in der Serienfertigung ablaufen, zeige ich an einem dokumentierten Praxisbeispiel. In einer Backwarenproduktion entstand aus REFA-Zeitaufnahmen ein Planzeitkatalog: Der Abarbeitungsstand stieg in drei Kalenderwochen von 17,3 % auf 56,3 %. Ein weiteres Beispiel: In der Kartonagenfertigung wurden aus 30 Rüststudien 34 Zeitbausteine verdichtet. Weitere Beispiele: Beim Auswuchten ergab sich ein vorläufiger Planzeitansatz aus der mittleren Zeit je Schleifgang und der mittleren Zahl der Schleifdurchgänge. In der Wärmebehandlung entsteht ein Planzeitkatalog, der Rüst-, Neben- und Hauptzeiten trennt. Im Distributionslager einer Reifenlogistik wurden aus 39 Aufnahmen mit 1.002 Picks Zeitmodelle für drei Gruppen abgeleitet.
Mehrere Arbeitsplätze im Blick
Ablauf- und Zeitstudien
Ermittelte Planzeiten
Standardarbeit als Grundlage
Sie arbeiten direkt mit mir
Ich betreue Ihr Projekt persönlich – von der ersten Sichtung der Daten bis zur Übernahme in Ihr System. Mein Name ist Andreas Oschatz, und ich bringe mehr als 30 Jahre Erfahrung aus Produktion, Führung und Beratung mit. So bleiben Absprachen kurz und die Herleitung der Zeiten jederzeit nachvollziehbar.
Passende Leistungen und Fachwissen
Zeitaufnahmen und Ablaufanalysen an Ihren Arbeitsplätzen.
REFA-Zeitstudien – Mehr erfahrenPersonalbedarf aus Prozessen und Zeiten herleiten.
Personalbedarfsanalyse – Mehr erfahrenWarnsignale und Prüfkriterien für nicht mehr belastbare Plan- und Vorgabezeiten.
Woran erkennt man veraltete Vorgabezeiten? – Mehr erfahrenRüstzeiten vom letzten bis zum nächsten Gutteil messen und Verbesserungshebel erkennen.
Rüstzeit analysieren – Mehr erfahrenRatgeber zu Methoden, Datenbasis und Ablauf der Vorgabezeitermittlung.
Wie werden Vorgabezeiten in der Fertigung ermittelt? – Mehr erfahrenRatgeber zur Abgrenzung beider Zeitarten und ihrem Einsatz in Planung und Kalkulation.
Planzeit oder Vorgabezeit – was ist der Unterschied? – Mehr erfahrenMaßnahmen mit Verantwortlichkeiten, Terminen und Kennzahlen wirksam im Betrieb verankern.
Umsetzungsbegleitung – Mehr erfahrenWie Produktivität und Personalbedarf in der Gießerei mit Zeitstudien sichtbar werden.
Produktivitätsberatung Gießerei – Mehr erfahrenZeitwerte und Vorgabezeiten in der Metallverarbeitung nachvollziehbar ermitteln.
Zeitstudien Metallverarbeitung – Mehr erfahrenFachbeitrag: welche Kennzahlen eine REFA-Zeitstudie liefert.
Was wird gemessen? – Mehr erfahrenWie Produktivitätsanalysen bei Automobilzulieferern Engpässe und Verlustzeiten aufdecken.
Produktivitätsanalyse Automobilzulieferer – Mehr erfahrenZeitbilanz einer Produktausführung: 21.194 Hundertstelminuten, entsprechend 211,94 Minuten bewerteter Arbeitszeit – Grundlage für Abtaktung und Arbeitspläne, keine allgemeine Vorgabezeit.
Praxisbeispiel: 17 Ablaufabschnitte machen Montagezeiten transparent – Mehr erfahrenFachbeitrag: Aufwandstreiber und Einflussfaktoren, bevor ein Angebot kalkuliert wird.
Was kostet eine Zeitstudie? – Mehr erfahrenFachbeitrag: typische Phasen und Zeitbedarf von der Vorbereitung bis zum Ergebnisbericht.
Wie lange dauert eine REFA-Zeitstudie? – Mehr erfahrenFachbeitrag: Für welche Fragestellungen die Stichprobenbeobachtung das passende Verfahren ist.
Wann lohnt sich eine Multimomentstudie? – Mehr erfahrenKostenfreie Potenzialklärung
In rund 30 Minuten klären wir unverbindlich, ob Ihre Plan- und Vorgabezeiten geprüft oder neu ermittelt werden sollten.
Kein Verkaufsgespräch – eine fachliche Einschätzung.
- 01
Ihre Ausgangslage
- 02
Zustand Ihrer Zeitdaten
- 03
Ihr Ziel
- 04
Möglicher Pilotbereich
- 05
Passende Methode
- 06
Nächster Schritt
„Praxisnahe Beratung auf Augenhöhe. Keine leeren Versprechen – stattdessen klare Zahlen und nachvollziehbare Maßnahmen. Die Zusammenarbeit hat sich für unser Unternehmen gelohnt.“Claudia M., Geschäftsführerin, Metallverarbeitung