Praxisbeispiele aus Produktion und Logistik
Die folgenden anonymisierten Projektsituationen zeigen, wie Zeitstudien, Multimomentstudien und Prozessanalysen zu belastbaren Entscheidungen und umsetzbaren Maßnahmen führen.
Anonymisiert, verallgemeinert und trotzdem aussagekräftig
Die hier gezeigten Beispiele beschreiben reale Projektsituationen, sind aber bewusst anonymisiert und verallgemeinert. Namen von Unternehmen, Standorten und Personen bleiben außen vor, und einzelne Details sind so zusammengefasst, dass keine Rückschlüsse auf konkrete Betriebe möglich sind. Vertraulichkeit ist die Grundlage jeder Zusammenarbeit – deshalb steht die Methode im Vordergrund, nicht der Einzelfall.
Auf konkrete Kennzahlen, Prozentwerte oder benannte Ergebnisse wird bewusst verzichtet, weil diese ohne den jeweiligen betrieblichen Kontext leicht missverständlich sind. Beschrieben wird stattdessen, wie eine Fragestellung entsteht, mit welcher Methode sie bearbeitet wird und welche Art von Erkenntnis daraus folgt.
Entscheiderinnen und Entscheider lesen die Beispiele am besten entlang der eigenen Ausgangslage: Welche Frage steht bei uns im Raum? Welche Situation ähnelt der beschriebenen? So lässt sich einschätzen, welche Vorgehensweise auch im eigenen Betrieb zu einer belastbaren Entscheidungsgrundlage führen könnte.
Praxisbeispiele im Überblick
Was die Beispiele gemeinsam haben
Objektive Ausgangsbasis
Am Anfang steht keine Vermutung, sondern eine dokumentierte Beobachtung des tatsächlichen Ablaufs. Diskussionen bekommen damit eine gemeinsame, nachprüfbare Grundlage.
Ursachen statt Annahmen
Analysiert wird, warum Zeiten entstehen – nicht nur, dass sie entstehen. Erst die Trennung von Symptom und Ursache macht Verbesserungen wirksam.
Nachvollziehbare Bewertung
Jede Aussage lässt sich bis zur Erhebung zurückverfolgen. So bleibt die Bewertung für Beteiligte prüfbar und ist auch gegenüber Gremien belastbar.
Priorisierte Maßnahmen
Nicht alles gleichzeitig: Maßnahmen werden nach Wirkung und Aufwand geordnet, sodass die relevanten Hebel zuerst angegangen werden.
Betriebliche Umsetzbarkeit
Empfehlungen berücksichtigen den laufenden Betrieb. Sie sind so gefasst, dass sie im realen Arbeitsalltag umgesetzt werden können.
Welche Methode passt zur Fragestellung?
Die Wahl der Methode hängt von der Frage ab, die beantwortet werden soll – nicht umgekehrt. Drei Ansätze decken die häufigsten Ausgangslagen ab.
Zeitstudie
Wie lange dauert ein Ablauf tatsächlich?Eine Zeitstudie erfasst einzelne Arbeitsabläufe detailliert und trennt Haupt-, Neben- und Rüstzeiten. Sie eignet sich, wenn belastbare Vorgabezeiten, Kalkulationsgrundlagen oder ein genaues Verständnis eines definierten Arbeitsplatzes gefragt sind.
Multimomentstudie
Wie verteilt sich Arbeitszeit über viele Plätze?Die Multimomentstudie ermittelt über Stichproben, welche Tätigkeitsarten in welchem Umfang auftreten. Sie ist sinnvoll, wenn mehrere Arbeitsplätze oder längere Zeiträume betrachtet werden sollen und eine durchgehende Aufnahme unverhältnismäßig wäre.
Prozess- und Produktivitätsanalyse
Wo entstehen Verluste im Gesamtablauf?Die Prozess- und Produktivitätsanalyse betrachtet den Ablauf über einzelne Arbeitsplätze hinaus. Sie hilft, Schnittstellen, Warte- und Liegezeiten sowie organisatorische Verluste im Zusammenhang zu erkennen und Ansatzpunkte zu priorisieren.
Eigene Ausgangssituation unverbindlich besprechen
Sie erkennen Ihre eigene Fragestellung in einem der Beispiele wieder? In einem kurzen Gespräch klären wir, welche Methode zu Ihrer Ausgangssituation passt und wie eine belastbare Grundlage für Ihre Entscheidung entstehen kann.
Situation unverbindlich prüfen lassen
Lassen Sie uns Ihr konkretes Produktivitätsproblem besprechen.
Sie möchten wissen, ob unklare Zeiten, Engpässe, Rüstverluste oder ineffiziente Abläufe Ihr Unternehmen unnötig Geld kosten?
Als Beratung, die als TOP CONSULTANT 2026 ausgezeichnet wurde, unterstützt Oschatz Consulting Unternehmen dabei, Prozesse messbar zu analysieren, belastbare Entscheidungsgrundlagen zu schaffen und konkrete Verbesserungen umzusetzen.
Beschreiben Sie kurz Ihre Ausgangssituation. Ich melde mich persönlich bei Ihnen und bespreche, welche Untersuchungsmethode und welcher nächste Schritt sinnvoll sein könnten.