REFA-Ablauf- und Zeitstudien in der Serienfertigung
Wie aus uneinheitlichen Arbeitsweisen und schwankender Leistung belastbare Planzeiten und stabile Standards wurden – nachvollziehbar, messbar und direkt umsetzbar.
Keine belastbare Grundlage für Standardarbeit
In der Serienfertigung arbeiteten Mitarbeitende an vergleichbaren Arbeitsplätzen mit spürbar unterschiedlichen Abläufen. Die Leistung schwankte, ungeplante Unterbrechungen häuften sich – und es fehlte eine objektive Datenbasis, um Planzeiten zu definieren oder Verbesserungen zu bewerten.
- Uneinheitliche Arbeitsweisen je Arbeitsplatz
- Schwankende Leistung ohne erkennbare Ursache
- Ungeplante Unterbrechungen und Störungen
- Keine belastbaren Soll-Zeiten für die Planung
REFA-Methode Schritt für Schritt
- 01
Ablaufstudien an mehreren Messpunkten
Erfassung der tatsächlichen Arbeitsabläufe direkt am Arbeitsplatz – strukturiert nach REFA-Ablaufarten.
- 02
Zeitstudien mit systematischer Messung
Ermittlung der Ist-Zeiten je Vorgang inklusive Leistungsgradbeurteilung als Basis für belastbare Planzeiten.
- 03
Trennung von Wertschöpfung und Verlustzeiten
Klare Abgrenzung produktiver Anteile von Verteil-, Grund- und Verlustzeiten.
- 04
Soll-Ist-Vergleich und Störungsanalyse
Gegenüberstellung der Arbeitsplätze und Identifikation wiederkehrender Störungsursachen.
Transparente Zeitanteile, belastbare Standards
- Verlustzeiten sichtbar gemacht und priorisiert
- Einheitliche Arbeitsweise als Zielstandard definiert
- Grundlage für Leistungsvergleiche und Weiterentwicklung geschaffen
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