Personalbedarf in der Produktion nachvollziehbar ermitteln
Zusätzlicher Personalbedarf wird vermutet oder kontrovers diskutiert. Gleichzeitig liegen Arbeitsmengen, Zeitwerte, Schichtkapazität, Ausfälle und Verlustzeiten nicht sauber zusammengeführt vor – eine tragfähige Antwort auf die Frage nach der richtigen Besetzung fehlt. Ich führe diese Daten zusammen und leite den Personalbedarf je Bereich und Schicht Schritt für Schritt her.
Fragen, auf die die Analyse eine belegbare Antwort gibt
- ?Benötigen wir tatsächlich mehr Personal?
- ?Welche Sollbesetzung ergibt sich je Bereich und Schicht?
- ?Liegt Unterbesetzung vor oder wird Kapazität durch Störungen und Organisation gebunden?
- ?Wie verändert sich der Bedarf bei anderen Mengen oder Schichtmodellen?
- ?Welche Mindestbesetzung und welche Qualifikationen sind erforderlich?
Die Bausteine der Bedarfsermittlung
Welche Stückzahlen und Aufträge fallen je Bereich an – heute und im Verlauf?
Wie viel Arbeitszeit erfordert eine Einheit tatsächlich, einschließlich der typischen Streuung?
Wie viele Schichten, Tage und Stunden stehen als Kapazität zur Verfügung?
Was bleibt nach Pausen und Nebenzeiten als tatsächlich nutzbare Arbeitszeit übrig?
Wie wirken Verteilzeiten, Fehlzeiten und Ausfälle auf die verfügbare Kapazität?
Welche Qualifikationen und welche personelle Mindestbesetzung sind je Arbeitsplatz erforderlich?
Wie verteilt sich die Arbeitszeit auf wertschöpfende, unterstützende und störungsbedingte Tätigkeiten?
Der ermittelte Bedarf wird der heutigen Besetzung gegenübergestellt und für veränderte Mengen und Schichtmodelle durchgerechnet.
Was am Ende der Analyse vorliegt
Ermittelter Bedarf je Bereich und Schicht.
Offengelegte Annahmen und ein Schritt für Schritt hergeleiteter Rechenweg.
Gegenüberstellung von ermitteltem Bedarf und heutiger Besetzung.
Bereiche mit zu hoher oder zu geringer Kapazität.
Bedarf bei veränderten Mengen und Schichtmodellen.
Zeitanteile, die durch Störungen und Organisation gebunden sind.
Handlungsempfehlungen in einer sinnvollen Reihenfolge.
Wofür die Ergebnisse genutzt werden
Personelle Veränderungen mit einer nachvollziehbaren Bedarfsrechnung begründen.
Schichtbesetzung und -modell an die tatsächliche Auslastung ausrichten.
Kapazität für schwankende Auftragslagen vorausschauend einplanen.
Erst gebundene Kapazität freisetzen, bevor zusätzliches Personal aufgebaut wird.
Personal- und Investitionsentscheidungen auf einer gemeinsamen Datenbasis verknüpfen.
In sechs Schritten zum Ergebnis
- 01Ausgangslage
Fragestellung, Zielbereiche und Erwartung klären.
- 02Datenprüfung
Vorhandene Mengen-, Zeit- und Kapazitätsdaten sichten und auf Tragfähigkeit prüfen.
- 03Zeit- und Tätigkeitserhebung
Fehlende Zeitwerte und Tätigkeitsanteile vor Ort erheben.
- 04Berechnung und Szenarien
Personalbedarf berechnen und für Mengen und Schichtmodelle durchrechnen.
- 05Ergebnisbesprechung und Maßnahmen
Ergebnisse gemeinsam bewerten und Maßnahmen priorisieren.
- 06Umsetzungsbegleitung
Bei Bedarf Begleitung bei der Umsetzung.
Für wen und wann die Analyse passt
Geschäftsführung, Werk- und Produktionsleitung, Industrial Engineering, Controlling, HR und Betriebsrat.
Produktion, Montage, Logistik und indirekte Bereiche.
Wachstum, schwankende Mengen, Kostendruck oder strittige Besetzung.
Erhebungen aus der Serienfertigung
In der Serienfertigung habe ich mehrere Arbeitsplätze mit schwankender Leistung über Ablauf- und Zeitstudien untersucht und daraus Planzeiten und Standardarbeit abgeleitet. Dieselben Erhebungsmethoden bilden die Datengrundlage der Personalbedarfsermittlung.
Zu den REFA-Zeitstudien in der SerienfertigungIch begleite Ihre Personalbedarfsanalyse persönlich – von der ersten Datensichtung bis zur Maßnahmenbesprechung. Aus mehr als 30 Jahren in Produktion, Führung und Beratung weiß ich, worauf es bei der Besetzung von Bereichen und Schichten ankommt und wie sich Zahlen und betriebliche Wirklichkeit zusammenbringen lassen.
Passende Untersuchungen und Fachwissen
Tätigkeits- und Verlustzeitanteile über Stichprobenbeobachtungen bestimmen.
Zeitwerte je Einheit als Grundlage für Kalkulation und Bedarfsrechnung.
Mengen, Zeiten und Kapazitäten zu einer belastbaren Bedarfsrechnung verbinden.
Engpässe und Verlustzeiten begrenzen den Output oft stärker als die Besetzung.
Kostenfreie Potenzialklärung
Im etwa 30-minütigen, unverbindlichen Erstgespräch kläre ich mit Ihnen Ausgangslage, Ziel, Datenlage, die geeignete Untersuchung und den nächsten Schritt.
Erstgespräch vereinbarenSituation unverbindlich prüfen lassen
Lassen Sie uns Ihr konkretes Produktivitätsproblem besprechen.
Sie möchten wissen, ob unklare Zeiten, Engpässe, Rüstverluste oder ineffiziente Abläufe Ihr Unternehmen unnötig Geld kosten?
Als Beratung, die als TOP CONSULTANT 2026 ausgezeichnet wurde, unterstützt Oschatz Consulting Unternehmen dabei, Prozesse messbar zu analysieren, belastbare Entscheidungsgrundlagen zu schaffen und konkrete Verbesserungen umzusetzen.
Beschreiben Sie kurz Ihre Ausgangssituation. Ich melde mich persönlich bei Ihnen und bespreche, welche Untersuchungsmethode und welcher nächste Schritt sinnvoll sein könnten.