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Branchenlösung · Gießereien

Produktivitätsberatung für Gießereien: Personalbedarf und Verlustzeiten ermitteln

Wie viele Mitarbeitende braucht Ihre Putzerei je Schicht? Wo bremsen Wartezeiten oder fehlendes Material den Ablauf? Ich untersuche die Arbeitsabläufe vor Ort und liefere Ihnen eine belastbare Grundlage für Entscheidungen zur Besetzung und zu den nächsten Maßnahmen. Im Erstgespräch klären wir, welcher Bereich sich für einen Pilot eignet und welche Daten dafür nötig sind.

5,0 bei Google · TOP CONSULTANT 2026 · über 30 Jahre Praxis
Kundenstimme

„Die Multimomentstudie hat uns endlich ein objektives Bild unserer Auslastung gegeben. Herr Oschatz erklärt verständlich und liefert echte Ergebnisse. Klare Empfehlung.“

Stefan R., Industrial Engineering, Maschinenbau
Ausgangspunkt

Typische Fragestellungen in Gießereien

Viele Gießereien stehen vor ähnlichen Fragen. Sie lassen sich selten aus dem Bauchgefühl beantworten – eine strukturierte Produktivitätsberatung und Untersuchung der Oschatz Consulting GmbH schafft hier Klarheit.

01

Personalbedarf

Wie viele Beschäftigte werden je Bereich und Schicht tatsächlich benötigt – und wie lässt sich das nachvollziehbar begründen?

02

Verlustzeiten

Wo entstehen Warte-, Stör- und Nebenzeiten, und welchen Anteil an der Arbeitszeit machen sie aus?

03

Schichtbesetzung

Ist die Besetzung über die Schichten hinweg ausgewogen oder gibt es systematische Über- und Unterdeckungen?

04

Vorgabezeiten

Sind vorhandene Vorgabezeiten noch belastbar oder spiegeln sie die heutige Arbeitsrealität nicht mehr wider?

05

Engpässe

An welchen Stellen begrenzen einzelne Arbeitsplätze oder Abläufe den Durchsatz der gesamten Gießerei?

Untersuchungsumfang

Diese Bereiche betrachten wir

Wir betrachten die Gießerei entlang ihrer Prozesskette – von der Schmelze bis zur Materialversorgung. So werden Wechselwirkungen zwischen den Bereichen sichtbar, statt einzelne Arbeitsplätze isoliert zu bewerten.

Schmelzbetrieb

Beschickung, Schmelzführung, Behandlung und Übergabe – einschließlich der Abstimmung mit der Formerei.

Formerei

Formherstellung, Gießen und die Taktung im Zusammenspiel von Anlage, Material und Personal.

Kernmacherei

Kernfertigung, Kernbehandlung und die Bereitstellung passend zum Bedarf der Formerei.

Putzerei

Trennen, Strahlen, Schleifen und Nacharbeit – häufig mit hohem Anteil manueller Tätigkeiten.

Instandhaltung

Geplante und ungeplante Tätigkeiten sowie deren Einfluss auf Verfügbarkeit und Ablauf.

Materialversorgung

Transport, Bereitstellung und innerbetriebliche Logistik zwischen den Bereichen.

Rahmenbedingungen

Was unter Gießereibedingungen besonders ist

Standardansätze aus anderen Branchen greifen in der Gießerei oft zu kurz. Die Erhebung muss den besonderen Bedingungen vor Ort gerecht werden – sonst sind die Ergebnisse nicht belastbar.

Erholung und Verteilzeiten

Erholungszeiten sowie sachliche und persönliche Verteilzeiten werden getrennt betrachtet. Die Abgrenzung und der Ansatz richten sich nach Arbeitsbedingungen und der vereinbarten Methodik. Bereits berücksichtigte Zeitanteile werden nicht doppelt angesetzt; notwendige Erholung wird nicht pauschal als vermeidbarer Verlust gewertet.

Unregelmäßige Tätigkeiten

Viele Arbeitsschritte wiederholen sich nicht im festen Takt, sondern treten unregelmäßig und ereignisabhängig auf.

Raue Bedingungen und Hitze

Hitze, Staub und Lärm prägen die Arbeit und beeinflussen sowohl Leistung als auch die Wahl der Erhebungsmethode.

Wege- und Wartezeiten

Transport-, Wege- und Wartezeiten haben häufig einen erheblichen Anteil an der Gesamtzeit und gehören sauber erfasst.

Wechselnde Auftragsstrukturen

Unterschiedliche Serien, Gewichte und Geometrien führen zu schwankenden Aufwänden je Auftrag.

Einbindung der Beschäftigten

Belastbare Ergebnisse entstehen nur mit den Beschäftigten – durch Transparenz über Zweck, Vorgehen und Umgang mit den Daten. Die Untersuchung bewertet Prozesse und Bereiche, nicht einzelne Mitarbeitende. Die Ergebnisse werden anonymisiert auf Bereichs-, Tätigkeits- und Schichtebene ausgewertet.

Methodik

Passende Methoden

Wir kombinieren anerkannte arbeitswissenschaftliche Verfahren – je nach Fragestellung und Bereich. Zu jeder Methode finden Sie eine ausführliche Beschreibung.

Multimomentstudien

Stichprobenbasierte Beobachtung, um Tätigkeitsanteile und Verlustzeiten über größere Bereiche statistisch abzusichern.

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REFA-orientierte Zeitstudien

Detaillierte Zeitaufnahmen für einzelne Arbeitsvorgänge als Grundlage belastbarer Vorgabezeiten.

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Praxisbeispiel: Zeitstudien in der Metallverarbeitung

Praxisbeispiel zur Ermittlung belastbarer Zeitdaten unter realen Fertigungsbedingungen.

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Ablauf- und Prozessanalyse

Strukturierte Betrachtung von Abläufen, Schnittstellen und Engpässen entlang der Prozesskette.

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Produktivitätsanalyse

Zusammenführung der Ergebnisse zu einem Gesamtbild der Produktivität mit priorisierten Ansatzpunkten.

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Personalbedarfsanalyse

Ermittlung des tatsächlichen Personalbedarfs auf Basis von Zeitstudien und Auslastungsdaten – nachvollziehbar und belastbar.

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Vorgehen

So läuft die Untersuchung ab

Das Vorgehen ist in klar abgegrenzte Schritte gegliedert. So bleibt der Aufwand planbar und die Ergebnisse sind zu jedem Zeitpunkt nachvollziehbar.

  1. 01

    Auftragsklärung

    Gemeinsame Klärung von Ziel, Fragestellung und Erwartungen an das Ergebnis.

  2. 02

    Abgrenzung

    Festlegung von Bereichen, Arbeitsplätzen, Schichten und Zeiträumen der Untersuchung.

  3. 03

    Datenerhebung vor Ort

    Beobachtung und Zeiterfassung direkt im Betrieb – unter realen Bedingungen.

  4. 04

    Auswertung

    Aufbereitung und Analyse der Daten zu Tätigkeitsanteilen, Zeiten und Personalbedarf.

  5. 05

    Ergebnisworkshop

    Vorstellung und Einordnung der Ergebnisse gemeinsam mit den Verantwortlichen.

  6. 06

    Priorisierter Maßnahmenplan

    Ableitung konkreter, nach Wirkung und Aufwand priorisierter Maßnahmen.

Projektergebnisse

Gießerei-Praxisfall: 3.928 Beobachtungen zur Schichtbesetzung

Die Multimomentstudie erfaßte 3.928 Notierungen in 54 Rundgängen. Die Auswertung zeigte, in welchen Bereichen sich eine vertiefte Prüfung der Besetzung und Vertretung lohnte. Die Prozentwerte beziehen sich auf die erfaßten Beobachtungen. Eine Übertragung auf andere Bereiche und Schichten erfordert eine gesonderte Prüfung.

Ausgangslage

In einem Gießereibetrieb sollte nachvollziehbar ermittelt werden, wie sich die Arbeitszeit in den Fertigungsbereichen verteilt. Bauchgefühl und reine Schichtvergleiche reichten dafür nicht aus.

Methode

Multimomentstudie mit 3.928 Notierungen aus 54 Rundgängen, ausgewertet nach Handformerei, Modellbau, Anlagenformerei, Putzerei und Schmelzbetrieb.

Wichtigste Erkenntnis

Ausgewählte Kategorien der Auswertung: 69,1 % produktive Beobachtungen, 18,9 % nicht besetzte Arbeitsplätze beziehungsweise Verfügbarkeit und 9,8 % Warten, Pause oder Unterbrechung. Die genannten Kategorien bilden nicht die vollständige Verteilung ab. Nichtbesetzung ist nicht automatisch Leerlauf besetzter Arbeitsplätze; die zusammengefaßte Kategorie mit Pausen darf nicht vollständig als vermeidbarer Verlust interpretiert werden.

Empfehlungen aus der Auswertung

Für Modellbau und Anlagenformerei wurde empfohlen, Besetzung und Vertretung gezielt zu prüfen. Für die Spätschicht wurde eine eigene, vollständige Messung empfohlen. Der Praxisfall dokumentiert die Empfehlungen aus der Studie. Die Wirkung einer Umsetzung wurde hier nicht gemessen.

Ergebnis

Was Sie als Ergebnis erhalten

Am Ende steht kein Bauchgefühl, sondern eine nachvollziehbare Grundlage für Entscheidungen zu Personalbedarf, Abläufen und Produktivität.

  • Belastbare Datengrundlage

    Nachvollziehbar erhobene Daten statt Schätzungen als Basis für Diskussion und Entscheidung.

  • Tätigkeitsanteile

    Transparenz darüber, wie sich die Arbeitszeit auf wertschöpfende, unterstützende und verlustbehaftete Anteile verteilt.

  • Soll-Ist-Bild

    Gegenüberstellung des Ist-Zustands mit einem sachlich begründeten Soll als Orientierung.

  • Personalbedarf je Bereich und Schicht

    Ermittelter Personalbedarf, differenziert nach Bereich und Schicht.

  • Priorisierte Hebel

    Die wirksamsten Ansatzpunkte, geordnet nach Wirkung und Umsetzbarkeit.

  • Nachvollziehbare Dokumentation

    Eine Dokumentation, die Vorgehen, Annahmen und Ergebnisse prüfbar festhält.

Häufige Fragen

Fragen und Antworten

Die Dauer hängt vom Umfang ab – also davon, wie viele Bereiche, Arbeitsplätze und Schichten betrachtet werden und welche Methode zum Einsatz kommt. Der Rahmen wird in der Auftragsklärung gemeinsam abgesteckt, sodass Aufwand und Zeitbedarf vorab transparent und planbar sind.

Ja. Zeit- und Leistungsstudien sind mitbestimmungspflichtig. Der Betriebsrat wird frühzeitig über Ziel, Vorgehen und Umfang informiert und einbezogen. Ein transparentes, abgestimmtes Vorgehen ist Voraussetzung für belastbare und akzeptierte Ergebnisse.

Die Erhebung dient der Bewertung von Abläufen und Bereichen, nicht der Beurteilung einzelner Personen. Die Auswertung erfolgt anonymisiert und verdichtet auf Bereichs-, Tätigkeits- und Schichtebene. Die geltenden datenschutzrechtlichen Vorgaben werden dabei eingehalten.

Ja. Gerade im Schichtbetrieb ist es wichtig, über die Schichten hinweg zu erheben, da sich Besetzung, Auftragslage und Bedingungen unterscheiden können. Die Untersuchung wird so angelegt, dass die relevanten Schichten und Zeiträume abgedeckt sind.

Eine Multimomentstudie erfasst über viele Stichproben, wie sich die Zeit über größere Bereiche auf Tätigkeiten und Verlustzeiten verteilt – ideal für den Überblick. Eine Zeitstudie misst einzelne Arbeitsvorgänge detailliert und liefert die Grundlage für Vorgabezeiten. In der Praxis werden beide Verfahren häufig kombiniert.

Nächster Schritt

Gießereiprozesse objektiv bewerten lassen

Sie möchten Personalbedarf, Verlustzeiten und Produktivität in Ihrer Gießerei auf eine belastbare Grundlage stellen? Lassen Sie uns unverbindlich über Ihre Ausgangslage sprechen.

Situation unverbindlich prüfen lassen
Lassen Sie uns Ihr konkretes Produktivitätsproblem besprechen. Ich melde mich persönlich bei Ihnen – in der Regel innerhalb eines Werktags.
Vorname
Telefon
Wie belastbar sind Ihre Zeitdaten?
Der kostenlose ausführliche Check umfaßt 20 Fachfragen und kurze Angaben zu Ihrer Situation. Für die PDF-Auswertung per E-Mail benötigen wir Name, Unternehmen und geschäftliche E-Mail-Adresse; die Telefonnummer ist optional. Die Auswertung beruht auf Ihren Angaben und ersetzt keine Messung im Betrieb.

Andreas Oschatz

Oschatz Consulting GmbH

Unternehmensberater für Produktivität, Zeitwirtschaft und Prozessverbesserung

  • REFA-orientierte Zeitstudien und Multimomentstudien
  • Analyse von Personalbedarf, Kapazitäten und Verlustzeiten
  • Belastbare Plan- und Vorgabezeiten
  • Maßnahmenplanung und Umsetzungsbegleitung
  • Persönlich, methodisch fundiert und praxisorientiert
  • Direkter Kontakt: +49 172 745 94 48
Standorte:Königsbach-Stein und Berlin

Beratung für Unternehmen in der DACH-Region