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FACHBEITRAG · PRODUKTIVITÄTSANALYSE

Wie misst man Verlustzeiten in der Produktion?

Verlustzeiten sind der größte Hebel für Produktivitätssteigerung – aber nur, wenn man sie misst. Dieser Beitrag erklärt, wie Sie Verlustzeiten in der Produktion messen, systematisch erfassen und welche Methoden sich dafür eignen.

Technische, organisatorische, materialbedingte und personenbezogene Ursachen werden getrennt erfasst, statt in einer pauschalen Verlustquote zu verschwinden.

Zeitstudien eignen sich für kurze wiederholbare Abläufe; Multimomentstudien für verteilte Tätigkeiten, mehrere Arbeitsplätze und längere Beobachtungsräume.

Aus Anteil, Ursache und Beeinflussbarkeit entsteht eine priorisierte Maßnahmenliste mit Verantwortlichkeit und Wirksamkeitskontrolle.

Autor: Andreas Oschatz, Oschatz Consulting GmbH – Unternehmensberatung für Produktivität, Zeitwirtschaft und Prozessverbesserung. Stand: September 2026.

PRODUKTIVITÄT

Verlustzeiten in der Produktion sichtbar und messbar machen

Verlustzeiten werden erst steuerbar, wenn Ursache, Häufigkeit und Anteil getrennt erfasst werden. Pauschale Schätzungen zeigen weder Priorität noch wirtschaftlichen Hebel. In der Praxis verteilen sich Verlustzeiten meist auf viele kleine Unterbrechungen, die im Tagesgeschäft kaum auffallen, in der Summe aber spürbar Kapazität binden. Wer Verlustzeiten messen will, braucht deshalb eine klare Definition, was als produktiv, bedingt produktiv und nicht produktiv gilt, eine ausreichende Zahl an Beobachtungen und die frühe Einbindung von Meistern und Mitarbeitenden. Erst dann lassen sich die Ergebnisse mit Kennzahlen aus MES oder BDE abgleichen und in konkrete Maßnahmen mit klaren Verantwortlichkeiten übersetzen.

Warten und Unterbrechungen
Material, Freigaben, Informationen und ungeplante Störungen verursachen messbare Stillstands- und Warteanteile.
Wege, Suchen und Rüsten
Ungünstige Bereitstellung, fehlende Standards und lange Wechselzeiten binden produktive Kapazität.
Methode passend wählen
Zeitstudien eignen sich für kurze wiederholbare Abläufe; Multimomentstudien für verteilte Tätigkeiten und längere Zeiträume.
Ursache vor Maßnahme
Verlustanteil, Ursache und Beeinflussbarkeit werden gemeinsam bewertet und in priorisierte Maßnahmen übersetzt.

Die geeignete Messmethode wird in einer Produktivitätsanalyse, Zeitstudie oder Multimomentstudie aus der Fragestellung abgeleitet.

Wie belastbar sind Ihre Zeitdaten?
Der Zeitwirtschaftscheck zeigt Ihnen in etwa sieben Minuten, wie belastbar Ihre Zeitdaten, Prozessabläufe und Auslastungsinformationen sind – 15 Fragen mit sofortiger Einordnung des Handlungsbedarfs.
Situation unverbindlich prüfen lassen
Lassen Sie uns Ihr konkretes Produktivitätsproblem besprechen. Ich melde mich persönlich bei Ihnen – in der Regel innerhalb eines Werktags.
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Andreas Oschatz

Oschatz Consulting GmbH

Unternehmensberater für Produktivität, Zeitwirtschaft und Prozessverbesserung

  • REFA-orientierte Zeitstudien und Multimomentstudien
  • Analyse von Personalbedarf, Kapazitäten und Verlustzeiten
  • Belastbare Plan- und Vorgabezeiten
  • Maßnahmenplanung und Umsetzungsbegleitung
  • Persönlich, methodisch fundiert und praxisorientiert
  • Direkter Kontakt: +49 172 745 94 48
Standorte:Königsbach-Stein und Berlin

Beratung für Unternehmen in der DACH-Region